Übersicht der Krankenkassen
Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung ist in 2012 recht stabil. Das zeigt auch der durchschnittliche Zusatzbeitrag von null Euro in diesem Jahr. Für 2012 rechnet die Regierung daher nicht mit weiteren Zusatzbeiträgen. Einigen Krankenkassen gelingt es durch Fusionen und Sparmaßnahmen sogar, den Zusatzbeitrag wieder abzuschaffen. Viele Krankenkasse haben den Zusatzbeitrag bis 2013 definitiv ausgeschlossen. Sieben gesetzlichen Krankenkassen geht es finanziell so gut, dass sie ihren Versicherten in 2012 eine Prämie ausschütten können. Dennoch gibt es auch einige Krankenkassen, die nicht sicher sagen können, ob sie in diesem Jahr vollständig ohne Zusatzbeiträge auskommen. Grund dafür ist, dass die Kassen aufgrund ihrer unterschiedlichen Versichertenstruktur einen differenzierten Finanzbedarf aufweisen. So benötigen die Krankenkassen mit vielen alten und kranken Versicherten mehr Gelder als jene mit vorwiegend jungen Mitgliedern.
Zudem sind die Verbände der Krankenkassen unterschiedlich mit Finanzen ausgestattet. Während die Allgemeinen Ortskrankenkassen und die Innungskrankenkassen eine stabile Finanzlage aufweisen, sind die Ersatzkassen und die Betriebskrankenkassen vielfach von Defiziten bedroht. Aber selbst bei den AOK und IKK ist der Gewinn unterschiedlich verteilt, so dass Zusatzbeiträge bei einzelnen Landesverbänden nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Ein kostenloser Krankenversicherung Rechner unterstützt nach dem Zusatzbeitrag dabei, eine gute Krankenversicherung ohne Zusatzbeitrag zu finden.
- Ersatzkrankenkassen
Die Ersatzkassen gehören zu den größten gesetzlichen Krankenkassen. Nicht alle erheben einen Zusatzbeitrag.
- AOK - Ortskrankenkassen
Die AOK können auf eine relativ solide Finanzsituation schauen. Hier sind derzeit keine Zusatzbeiträge geplant.
- BKK - Betriebskrankenkassen
Vor allem kleinere Betriebskrankenkassen sind vom Zusatzbeitrag betroffen. Sie müssen sparen.
- IKK - Innungskrankenkassen
Die Innungskrankenkassen konnten vor allem durch Fusionen Zusatzbeiträge bisher vermeiden.