Zusatzbeitrag City BKK

Die City BKK wurde zum 1. Juli 2011 geschlossen. Die Versicherten mussten sich eine neue Krankenversicherung suchen.

Die City Betriebskrankenkasse, kurz City BKK, hatte zunächst zum 1. April 2010 einen Zusatzbeitrag in Form einer Pauschale von acht Euro erhoben und erhöhte diesen Betrag ab 2011 auf 15 Euro im Monat. Dieser Betrag wurde quartalsweise von den Mitgliedern verlangt. Die erste Abbuchung fand zum 1. Juni 2010 statt. Den Versicherten stand von Beginn an die Möglichkeit offen, die Krankenkasse aufgrund der Beitragserhöhung zu wechseln. Dies wird durch das Sonderkündigungsrecht ermöglicht. Somit hatten die Versicherten bis zum 1. Juni 2010 die Möglichkeit, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Auch nach der Erhöhung des Zusatzbeitrages besteht ein Sonderkündigungsrecht bis Februar 2011.

Finanzprobleme 2011

Wegen Zusatzbeitrag und trotz Bonusprogrammen konnte die City BKK viele Versicherte nicht halten. Der Mitgliederverlust führte zu weiteren Mindereinnahmen, während die Kosten weitgehend konstant blieben. Die Krankenkasse war im ersten Quartal 2011 zunehmend unterfinanziert, sodass das Bundesversicherungsamt die Krankenkasse schloss und in der Insolvenz abwickelte.

Insolvenz kündigte sich langfristig an

Die City BKK war und immer wieder in das öffentliche Interesse geraten, weil eine Insolvenz der Krankenkasse drohte. Dieses konnte die City BKK zwar 2010 nochabwenden, nicht zuletzt mithilfe des BKK-Verbundes. Dieser rettete auch die Kölner GBK durch eine Fusion mit der mhplus-Krankenkasse. Die City BKK konnte nach eigenen Angaben selbst nach Einführung des Zusatzbeitrags neue Mitglieder verzeichnen. Seitdem waren die Mitgliederzahlen jedoch rückläufig. Zum Schluss waren rund 155.000 Menschen in der City BKK beitragspflichtig.

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