Fusion zur DAK-Gesundheit

Zum 1. Januar 2012 ist die DAK mit der BKK Gesundheit und der BKK Axel Springer zur DAK-Gesundheit fusioniert. Sie ist nun drittgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland und versichert rund 6,6 Millionen Menschen. Ab April 2012 will die DAK Gesundheit den Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich abschaffen.   

Zusatzbeitrag seit 2010

Die DAK, die BKK Gesundheit und die BKK Axel Springer mussten seit 2010 einen Zusatzbeitrag von je acht Euro im Monat erheben, um alle Leistungen finanzieren zu können. Die Versicherten der BKK Axel Springer mussten den zusätzlichen Beitrag ab dem 1. Januar 2010 zahlen. Für die Mitglieder der DAK und der BKK Gesundheit kamen die Zusatzbeiträge einen Monat später. Alle drei Krankenkassen hatten daraufhin mit erheblichen Mitgliederverlusten zu kämpfen.

In der DAK bestand bis zum 15. März 2010 ein Sonderkündigungsrecht, wodurch die Mitglieder zu einer anderen Krankenkasse wechseln konnten. Die DAK verfügte vor der Fusion mit der BKK Gesundheit über 6,4 Millionen Versicherte und 4,8 Millionen zahlende Mitglieder, die von den Zusatzbeiträgen betroffen waren. Bereits in den ersten Monaten haben nach Angaben der DAK mehrere tausend Versicherte die Deutsche Angestellten Krankenkasse verlassen.

DAK-Gesundheit plant ohne Zusatzbeitrag ab April 2012

2012 sieht die Finanzentwicklung der Deutschen Angestellten Krankenkasse, der BKK Gesundheit und der BKK Axel Springer deutlich besser aus. Durch die Fusion konnten alle drei Kassen ihren Finanzhaushalt maßgeblich stärken. Ab April plant die DAK Gesundheit das Jahr 2012 daher ohne Zusatzbeitrag.