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Prämien der Krankenkasse

Während immer mehr Krankenkassen die Erhebung des Zusatzbeitrages überdenken oder möglicherweise schon einen Zusatzbeitrag eingeführt haben, gibt es Krankenkassen, die einen Teil der Beiträge an ihre Mitglieder zurückzahlen. Die Handelskrankenkasse HKK, BKK Wirtschaft und Finanzen, die BKK A.T.U. und die G+V BKK haben bislang so gut gewirtschaftet, dass sie keine Zusatzbeiträge erheben müssen und sogar noch Beitragsrückzahlungen vornehmen können.

Krankenkassenprämie HKK: 60 Euro im Jahr

Die Handelskrankenkasse HKK zählt mit 310.000 Versicherten zu den 50 größten Versicherern Deutschlands. Durch gutes Wirtschaften, das Schaffen finanzieller Rücklagen und Schuldenfreiheit ist es der Krankenkasse gelungen, bereits im Jahr 2009 eine Rückzahlung zu ermöglichen. Bei der HKK handelt es sich um die erste Krankenkasse, die auch 2010 ihren Mitgliedern eine Prämie in Höhe von 60 Euro ermöglicht. Durch die Entscheidung für zusätzliche Tarife oder Boni können Versicherte diese Summe sogar noch erhöhen. Bei neuen Mitgliedern erfolgt die Ausschüttung der Prämie jeden Monat anteilig. Auch die Zukunftsperspektiven der Krankenkasse sehen gut aus. Ein Zusatzbeitrag wird nach Angaben der Kasse nicht in Erwägung gezogen und trotz der Wirtschaftskrise wird der Finanzhaushalt nach Kassenangaben ausgeglichen bleiben.

G&V BKK: 72 Euro im Jahr

Die G&V BKK betitelt sich selbst mit 600 Versicherten als kleinstes Versicherungsunternehmen Deutschlands. Früher konnten sich nur bestimmte Beschäftigte dort versichern lassen, aber mittlerweile steht die Krankenkasse für alle offen, die in Baden-Württemberg leben oder arbeiten. Trotz der geringen Unternehmensgröße, schafft die Krankenkasse es, ihren Mitgliedern seit dem 1. Oktober 2009 monatlich sechs Euro zurückzuzahlen. Insgesamt erhalten die Versicherten eine Gesamtsumme vom 72 Euro im Jahr zurück.

Weitere Krankenkassen mit Prämien sind die BKK Wirtschaft und Finanzen (60 Euro pro Jahr) und die BKK A.T.U. (30 Euro pro Jahr).